
Ankommen
Wir haben es getan. Das Team von RUF-Reisen war so lieb uns in eine ihrer ruf abireisen und Jugendreisen Locations nach Lloret de Mar einzuladen. Sie wollten uns gerne zeigen, was sie euch dort vor Ort anzubieten haben.
Eigentlich hatten wir ja überhaupt keine Lust auf Sonne, Strand und Meer. Aber wie so häufig opferten wir uns für euch auf. Außerdem sind nicht alle von uns – Swaet und Regina – in den Genuss einer eigenen Abireise gekommen. Dies durften die betroffenen Personen – Swaet und Regina – nun nachholen.
Wir stiegen also in den Flieger und haben uns drei Tage lang vor Ort ein Bild der Location, der Parties und von allem, was es sonst noch zu entdecken gab, gemacht. Für euch haben wir mit euch gemeinsam gefeiert. Und es war großartig.
Gleich nach dem Start spürten wir die grenzenlose Freiheit. Wir freuten uns auf euch, doch wir wurden geplagt von bestimmten Fragen. „Sind wir nicht schon zu alt?“
Einige von uns – Swaet – sind nie zuvor geflogen und hatten mit ganz anderen Emotionen zu kämpfen. „Ich steige nie wieder in ein Flugzeug.“ Ja, klar… Whatever. Ohne Bier wird er halt zur Drama Queen. Irgendwie ist er ja doch wieder nachhause gekommen.
Entgegen Swaets laut geäußerter Todesängste ist der Flieger sicher gelandet. Und wir durften per Bus weiter nach Lloret de Mar. Hatten seit Stunden nichts gegessen, weshalb die 2-stündige Fahrt uns einige Nerven kostete, was wir uns jedoch zu keiner Zeit anmerken ließen. 😉
Wir durften uns die Location Partyclub Caribe anschauen. Der Hotelname hat uns dementsprechend erst einmal schlucken lassen. Schließlich sind wir ja keine 18 mehr. Er liegt in einer süßen engen Gasse keine 2 Minuten vom Strand entfernt.
ruf reisen verspricht, dass dieser Sommer fantastisch wird. Als wir das Hotel betraten, mussten wir erst einmal durchatmen. Gefüllt mit unzähligen feiernden jungen Leuten, lies es uns zweifeln, ob wir noch im richtigen Alter sind, die nächsten Tage gesund zu überstehen. Als wir ein paar junge Leute nach dem Weg zum Fahrstuhl fragten und sie uns siezten und nahezu ehrfurchtsvoll den Weg erklärten, merkten wir: wir sind alt geworden.
Außerdem hatten wir ja, wenn es mal zu viel wurde, einen tollen Rückzugsort. Unsere Zimmer hatten gleich zwei große Terassen. Was Sinn ergibt, schließlich waren es ja Doppelzimmer. Wenn man sich im besoffenen Kopf nach einem Tag nicht mehr ausstehen kann, kann man auch getrennt chillen. Thumbs up.
Abgehen



Sonne genießen
Die Terassen ermöglichten einen tollen Ausblick auf die Stadt nicht nur bei Nacht. Auch tagsüber konnte er sich mehr als sehen lassen.
Vor allem die Sonnenuntergänge boten den perfekten Übergang zwischen Sonnen- und Meeresbaden tagsüber und dem Baden in Spirituosen abends.
Ein Ausblick, an den wir uns durchaus gewöhnen konnten.
Nicht alle kamen jedoch in den Genuss einer solchen Aussicht. Weniger Glückliche mussten sich mit dem Blick auf den Innenhof und Pool begnügen. Was jedoch auch seine Vorteile hatte. So bestand nie die Gefahr, Parties und Veranstaltungen zu verpassen. Und mal im Ernst. Wenn wir jung sind und feiern wollen, dann ist mitten drin sein alles.
Hier sorgten die Animateure für genügend Unterhaltung. Von Luftmatratzen-Wettschwimmen über Tanzkurse bis zu Workout-Programmen ala Bauch, Beine, Po. Wer wollte, konnte aktiv sein. Wer nicht wollte, chillte unter den Schirmen mit einem kühlen Getränk in der Hand.
Denn dank all inclusive Verpflegung gab es alkoholische sowie alkoholfreie Getränke bis 22 Uhr gratis. Genug Zeit um sich auf die nächste Club-Nacht vorzubereiten.
Der Strand war, wie gesagt, keine zwei Minuten entfernt und das Wetter versprach Sonnenbrand-Garantie.
Was wir während unseres kurzen Abireise nach Spanien auch intensiv auskosten mussten.
Abschied nehmen
Völlig ver- aber nicht ausge-brannt und mit mächtigen Eindrücken verabschiedeten wir uns am frühen Morgen von Lloret. Wir haben definitiv Partyeindrücke mitgenommen, die wir selbst während unserer eigenen Abizeit so nicht machen konnten. Ganz einfach, weil es sowas vor 10 Jahren in der Form noch gar nicht gegeben hat. Die Abireisen-Angebote haben sich deutlich professionalisiert. Mittlerweile wird euch einiges geboten. Ihr könnt tatsächlich den Sommer eures Lebens erfahren.
Drei Tage Lloret haben uns schon ziemlich hart rangenommen. Trotzdem wären wir gerne länger geblieben. Wir hatten immer das Gefühl, dass da einiges geht. Dass wir noch lange nicht alles gesehen haben. Doch die Arbeit ruft und auch wir müssen unseren Beitrag leisten. Damit es für euch so easy wie möglich läuft.
Nutzt die freie Zeit, die ihr noch habt. Und lasst ordentlich die Sau raus. So’ne Abireise nach Spanien wäre da ein guter Anfang.
Für das abigrafen.de-Team,
Sebastian